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CNC-Frästeile

CNC-Frästeile entstehen durch die Bearbeitung eines Werkstücks, die man Fräsen nennt. Im Gegensatz zum Drehen, bei dem sich das Werkstück dreht, rotiert beim Fräsen das Werkzeug. CNC-Frästeile werden in der Regel individuell für den Anwendungsfall erstellt.

Hierbei kommt entweder eine eigene CNC-Fräsmaschine zum Einsatz, oder die CNC-Frästeile werden bei einem Dienstleister bestellt. Bei der Entscheidung, wie man an seine CNC-Frästeile kommt, wird man in erster Linie darüber nachdenken, wie häufig man CNC-Frästeile benötigt.

Kommt dies nur gelegentlich vor, oder sind die Teile in großen Stückzahlen in größerem Abstand bestellbar, dann ist die einfachste und kostengünstigste Variante in der Regel, diese bei einem Dienstleister zu bestellen. In Deutschland gibt es mehrere Tausend Firmen, die CNC-Frästeile in der Lohnfertigung erstellen. Das bedeutet, man erteilt den Auftrag zur Fertigung für eine bestimmte Anzahl eines bestimmten Teils. Dieses wird vom Dienstleister dann produziert und geliefert.

Hierbei gibt es unterschiedliche Stufen der Fertigung. Manche CNC-Frästeile entstehen aufgrund einer konkreten Anforderung des Kunden in enger Zusammenarbeit mit dem CNC-Dienstleister. Meist wird das CNC-Teil auf einem CNC-Arbeitsplatz beim Dienstleister entworfen und fertig entwickelt. Gibt der Kunde das OK, geht das CNC-Frästeil in Produktion.

Sofern das Know-How zur Fertigung auch beim Kunden vorhanden ist, kann dieser das CNC-Frästeil auch selbst in einem CAD/CAM-System erarbeiten und die fertige Konstruktionsdatei an den Dienstleister liefern. Für die Richtigkeit der Konstruktion ist dann allein der Kunde verantwortlich. Viele CNC-Dienstleister ermöglichen bei diesem Verfahren sehr gute Preise für den Kunden für das fertige CNC-Frästeil. Auch ist so eine hohe Flexibilität gewährleistet, da der Kunde seine eigenen Wünsche selbst am besten kennt, und so das Teil genau so gestalten kann, wie es später benötigt wird.

Eine weitere Variante, wie man an seine CNC-Frästeile kommt, ist selbstverständlich der Kauf einer eigenen CNC-Fräsmaschine. Das Spektrum an verfügbaren Maschinen ist aber sehr hoch. Es reicht von einfachen CNC-Portalfräsen für einfache CNC-Frästeile, die hauptsächlich im Hobby-Bereich eingesetzt werden, bis hin zu hoch komplexen Maschinen. Diese erfordern permanente Wartung und selbstverständlich gut geschultes Personal. Sollte es jedoch häufiger vorkommen, dass zum Beispiel im Prototypen-Bau oder auch in der Kleinserienfertigung CNC-Frästeile benötigt werden, dann sollte man durchaus über den Kauf einer Maschine nachdenken. Wichtig ist dabei, dass das Vorhaben von Anfang bis Ende durchgeplant wird, so dass dann die richtige Maschine angeschafft wird. Faktoren, die darüber entscheiden, beinhalten neben dem Budget so wichtige Fragen wie der nach dem zu bearbeitenden Material, der Größe der CNC-Frästeile, sowie den räumlichen und personellen Gegebenheiten.

Für gelegentliche Prototypen aus Holz und anderen weichen Materialien ist die Hürde einer eigenen CNC-Fräse nicht so hoch. Ganz anders sieht es aus, wenn Teile aus harten Legierungen oder sogar Stahl mit einer hohen Präzision gefertigt werden sollen. Kommen dann noch größere Stückzahlen und eine aufwändige Oberflächenbearbeitung hinzu, dann steigen die Kosten einer solchen CNC-Fräsmaschine durchaus auf 6-stellige Beträge. Hinzu kommt Hardware und Software für CAD/CAM, sowie einer, oder mehrere kompetente Bediener.