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CNC-Ausbildung

Eine CNC-Ausbildung ist in der Regel eine Zusatzausbildung bzw. Fortbildung zu einer schon bestehenden Berufsausbildung. Die Bezeichnung lautet dann CNC-Fachkraft. Grundlage hierfür ist eine abgeschlossene Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker oder Feingerätemechaniker.

Es gibt aber auch eine CNC-Ausbildung, die man von Anfang an durchlaufen kann: CNC-Fräser. Diese Ausbildung dauert meist 3 Jahre und setzt sich, wie üblich, aus Berufsschulunterricht und praktischer Ausbildung zusammen. In diesen 3 Jahren werden alle Aspekte des Fräsens vermittelt, ergänzt um die Herausforderungen der CNC-Programmierung. Zusätzlich gibt es Unterricht in der Bedienung der CNC-Fräsmaschinen. Das Ausbildungsgehalt beläuft sich auf etwa 650,- bis 950,- Euro, gestaffelt nach den 3 Lehrjahren der CNC-Ausbildung (Stand: Herbst 2016).

Die CNC-Ausbildung kann direkt nach der Hauptschule begonnen werden. Vorteilhaft ist es auf jeden Fall, wenn schon Computerkenntnisse, insbesondere Programmierkenntnisse vorhanden sind. Die Chancen, nach der CNC-Ausbildung einen Job zu finden, sind aktuell gut. Auch die Einstiegsgehälter sind auf einem guten Niveau. Sie variieren räumlich sehr stark. Im Norden Deutschlands wird eher weniger gezahlt, im Süden, also in Bayern und Baden-Württemberg kann man von 2.000,- bis 2.800,- Euro brutto im Monat ausgehen. Mit zunehmender Erfahrung und speziellen Fortbildungen für komplexe Maschinen gibt es auch über 4.000,- Euro brutto monatlich. Diese Gehalt ist für einen Ausbildungsberuf, der nur geringe Voraussetzungen erfordert, sehr gut.

Dieses Gehaltsgefüge ist sicherlich auch für so manchen klassischen Zerspanungsmechaniker interessant. Zumal es sehr wahrscheinlich ist, dass die Arbeitsplätze, an denen manuelle Maschinen laufen, stetig abnehmen, wo hingegen die CNC-Arbeitsplätze weiter im Steigen begriffen sind.

Eine CNC-Ausbildung, die als Fortbildung bzw. Umschulung absolviert wird, dauert oft 2 Jahre. Das erste Jahr wird dominiert von theoretischen Inhalten, wie Werkstoffkunde (Materialkunde), Organisation und CNC-Programmierung. Nach Abschluss des ersten Jahres gibt es eine Zwischenprüfung, bei der das erworbene Wissen abgefragt wird.

Das zweite Ausbildungsjahr ist eher praktischer Natur. Jetzt wird hauptsächlich an CNC-Fräsmaschinen gearbeitet, so dass alle Aspekte der CNC-Ausbildung auch wirklich erlebt werden können. Zudem ist es möglich, sich zu spezialisieren. CNC-Fräsmaschinen gibt es in unterschiedlichsten Ausführungen und zahlreichen Branchen. Sie reichen vom klassischen Maschinenbau bis hin zur Schmuckproduktion, Elektronik und in Dienstleistungsbereiche hinein.

Die CNC-Ausbildung als Umschulung kommt auch für Arbeitslose infrage, die auf diese Weise ihre Chancen am Arbeitsmarkt verbessern können. Wer daran Interesse hat, sollte beim Jobcenter nachfragen, es gibt die Möglichkeit, dass die Umschulung dort komplett übernommen wird. Dazu ist aber ein persönliches Gespräch mit dem Berater nötig, der nicht nur die Fähigkeiten des Bewerbers einschätzen muss, sondern auch die anschließenden Jobmöglichkeiten.

Interessanterweise gibt es die CNC-Ausbildung als Umschulung auch im Fernstudium. Sicherlich kann man hier die Programmierung, so wie die übrige Theorie sehr gut lernen. Unbedingt ist jedoch darauf zu achten, dass die praktische Seite ausreichend zur Geltung kommt. So sollte auf jeden Fall regelmäßig auch an 'echten' CNC-Fräsmaschinen oder CNC-Portalfräsen gearbeitet werden.

Die CNC-Ausbildung als Fortbildung wird auch über Handwerkskammern mit etwa diesen Inhalten vermittelt:

Grundlagen:

Programmierung:

Praxis: